Ökumenische Sozialstation
Grünstadt e. V.

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Vorstandschaft

Am 12.12.1978 fand die konstituierende Sitzung der Ökumenischen Sozialstation statt. Wie jeder eingetragene Verein, so hat man sich auch eine Satzung gegeben. Diese besagt, dass der Verein von einem ersten und zweiten Vorstandsvorsitzenden ehrenamtlich geleitet wird. Der Vorstand muss ökumenisch besetzt sein und wird alle vier Jahre neu gewählt. Ihm zur Seite steht ein siebenköpfiger Verwaltungsausschuss, der ebenfalls möglichst paritätisch besetzt sein sollte, und in dem alle Gruppierungen berücksichtigt werden sollten. Der Verwaltungsausschuss wird für die gleiche Dauer gewählt. Eine Wiederwahl ist sowohl bei der Vorstandschaft als auch beim Verwaltungsausschuss möglich.

Nach monatelangen Vorbereitungen konnten dann im April/ Mai 1979 eine Verwaltungskraft und sieben examinierte Krankenschwestern bzw. Pfleger ihre Arbeit aufnehmen. Zu unserem Betreuungsbereich und Einzugsgebiet gehört der gesamte Amtsgerichtsbezirk Grünstadt mit seiner flächenmäßig enormen Ausdehnung: von Hertlingshausen bis Gerolsheim - auf der südlichen und von Ebertsheim bis Obrigheim - auf der nördlichen Hälfte.

Also eine immense Aufgabe für insgesamt acht Angestellte. Qualitativ hochwertige und liebevolle Betreuung und Pflege sind erstes Gebot vor Kostendenken. Dies hat sich auch im Laufe der Jahre ausgezahlt und bewährt, so dass die Zahl der zu Pflegenden stets zunahm. Kein Wunder also, dass das Team sukzessive auf den heutigen Stand von ca. 100 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitstellen sind dies über 42) angewachsen ist.

Die Aufgaben der Vorstandschaft haben sich dementsprechend vervielfältigt und sind deshalb nur mit ehrenamtlichen Vorsitzenden nicht mehr zu erledigen. Daher wurden Geschäftsführer für die Verwaltung und die Pflegedienstleitung installiert.

Dies bedeutet nicht, dass man nun auf die ehrenamtliche Vorstandschaft verzichten kann, sondern die vielfältigen Aufgaben können aufgeteilt und von den verschieden Mitarbeitern erledigt werden. Dies geschieht in vertrauensvoller verantwortungsvoller Zusammenarbeit. Dazu wurden regelmäßige Treffen von Vorstandschaft und Geschäftsführung vereinbart.

Außerdem versuchen die Vorstände möglichst oft die Sozialstation zu besuchen, um für Gespräche und die Übernahme von Aufgaben zur Verfügung zu stehen, bzw. notwendige und schnelle Entscheidungen gemeinsam mit der Geschäftsführung zu treffen.

Die Zusammenarbeit mit den fünf Sozialstationen der Regionalgruppe Mittelhaardt ist eine weitere Aufgabe, die gemeinsam wahrgenommen wird.

Der Verein verfolgt zwar nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, dennoch müssen alle Verantwortlichen stets ein waches Auge auf die Finanzen werfen.
Letztlich haben wir nicht nur eine hohe Verantwortung unseren Angestellten gegenüber um Erhalt eines sicheren Arbeitsplatzes, es müssen ja auch permanent Investitionen getätigt und Überlegungen angestellt werden, wie das Angebot der Sozialstation erweitert werden kann und den Bedürfnissen angepasst werden muss.

Diese Aufgabenverteilung hat sich bisher als sehr gut geeignet für die Bedürfnisse der Sozialstation erwiesen, sodass wir mit Zuversicht der weiteren Entwicklung entgegensehen.

 

ehemaliger Stv. Vorsitzender

Dr. Peter Walther

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